Vorspeise: Gedämpfte Maronensuppe mit Rosenkohl, Nashi-Birne und Zimt

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Maronen kennen wir oftmals nur aus den weihnachtlichen Fußgängerzonen: In dicke Schals und Mäntel gehüllte Menschen stehen hinter kleinen Öfen und rösten in einer Pfanne Kastanien, die sie lauthals anpreisen.

Dabei sind Maronen mehr als ein wohlig-warmer Snack für Zwischendurch. Hat man sich erst einmal bis zum Kern durch die harte Schale vorgearbeitet, steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Ich benutze Maronen gerne als Zugabe für winterliche Pasta-Gerichte – z. B. mit Rosenkohl, Granatapfelkernen und einem Sugo aus Weißwein und Geflügelfond, in Salaten oder aber als Grundzutat für leckere Suppen.

Die Maronensuppe ist die Vorspeise für das 3-Gänge-Weihnachtsmenü aus dem Dampfgarer. Sie ist schnell zuzubereiten, kann wunderbar vorbereitet und am Tag des Weihnachtsmenüs leicht erwärmt werden. Die Suppe ist damit perfekt für Weihnachten geeignet, um Stress zu vermeiden.

Ich habe die Maronen einfach mit ein wenig Suppengemüse angebraten und anschließend mit Fleischbrühe aufgekocht. Der Pürierstab erledigte den Rest, die Zugabe von Sahne und Butter sorgte für eine sämige, samtige Konsistenz.

Zu der Maronensuppe passen als Einlage hervorragend kurz angebratene Rosenkohlblätter, karamellisierte Birnen, Zimt-Milchschaum, Zimt-Croutons oder Spekulatiusbrösel. Wenn die Suppe nicht als Vorspeise gereicht wird, harmoniert sie auch wunderbar mit einer rosa gebratenen Entenbrust samt einer leichten Chili-Note.

Zubereitungszeit: Etwa 60 Minuten (Lässt sich am Vortag vorbereiten)

Zutaten für die gedämpfte Maronensuppe mit Rosenkohl und Zimt (Für 4 Personen):
400 g Maronen
8 Rosenkohlröschen
1 Nashi-Birne
1 Zwiebel
50 ml Portwein
800 ml Fleischbrühe
200 ml Sahne
½ TL Zimt
Etwas Zucker
30 g kalte Butter
Etwas Piment d’Espelette
  1. Die Blätter der Rosenkohlröschen abzupfen. Die Maronen fein hacken, die Zwiebel schälen und fein hacken. Maronen und Zwiebeln in eine Schale geben und im Dampfgarer dämpfen (Intervall Dampf, ca. 45 Minuten).

  2. Etwas Butter in einem Topf erhitzen und mit dem Portwein ablöschen. Aufkochen, und etwa auf die Hälfte der Flüssigkeit reduzieren lassen. Die Maronen, die Zwiebeln, die Fleischbrühe und die Sahne zugeben, aufkochen und alles mit einem Stabmixer pürieren. Den Zimt unterrühren. Zuletzt die Suppe mit der kalten Butter etwas aufmixen. Mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken.

  3. Die Nashi-Birne schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Rosenkohlblätter mit den Nashi-Birnen anschwitzen. Mit etwas Zucker karamellisieren lassen, leicht salzen.

  4. Die Suppe kurz vor dem Servieren nochmal mit dem Pürierstab aufschäumen. Den Rosenkohl und die Nashi-Birnen darüber geben und servieren.

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