Vegane Gemüsechips: In 4 Schritten zum gesunden Büro-Snack

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Neues Jahr, neue Vorsätze – habe ich mir gedacht, und alle Süßigkeiten aus meinen Schreibtischschubladen verbannt. Dort, wo der Notriegel herauslugte, lungern jetzt nur noch Stifte oder Notizblöcke herum. Schließlich können gerade die Naschereien im Büroalltag schnell zur Kalorienfalle werden. Weil ich aber nicht ganz auf leckere Snacks am Arbeitsplatz verzichten will, habe ich nach einer Alternative gesucht und ein Rezept für Gemüsechips gefunden. Die sind neben lecker auch gesund, obendrein vegan und ganz leicht selbst zu machen.

Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten: Aus Gemüse lassen sich tatsächlich richtige Chips herstellen. Eigentlich logisch, denn Kartoffeln sind schließlich auch „nur“ Gemüse. Trotzdem waren meine veganen Gemüsechips die Überraschung des Tages im Büro. Sie sind sogar so gut angekommen, dass ich nochmal eine große Portion nachgebacken und an meine Kollegen verteilt habe. Natürlich möchte ich diesen leckeren Bürosnack auch Dir nicht vorenthalten. Und so geht’s:

Das Gemüse vorbereiten

Für die Gemüsechips verwende ich Süßkartoffeln, Rote Bete, Wirsing und Zucchini. Das Gemüse waschen und schälen. Anschließend alles in dünne Scheiben schneiden. Bei den Süßkartoffeln kannst Du dafür beispielsweise einen Gurkenhobel verwenden, bei der Roten Bete, dem Wirsing und der Zucchini ein Messer.

Die Gemüsescheiben würzen

Die Scheiben möglichst platzsparend auf einem Patisserieblech verteilen, dann mit Öl, Salz und Gewürzen bepinseln. Weil das Patisserieblech gelocht ist, eignet es sich besonders gut fürs Dörren. Für die Süßkartoffeln empfehle ich eine Mischung aus Sonnenblumenöl, Salz, Agavendicksaft und Paprikapulver. Beim Wirsing verwende ich gerne Öl, Salz und Knoblauch. Zucchini und Rote Bete schmecken mir am besten nur mit Öl und Salz. Du kannst auch experimentieren und beispielsweise getrocknete Kräuter, die Du gerne magst dazugeben. Übrigens: Ich habe einmal mit und einmal ohne Backpapier gearbeitet, funktioniert hat beides.

Vegane Gemüsechips selbst machen und gesund durch den Büroalltag snacken.

Im Backofen dörren

Bei unserem Backofen habe ich die Funktion „Dörren“ ausgewählt. Einmal pro Stunde habe ich kurz geöffnet und das Kondenswasser im Ofen mit einem Lappen abgewischt. Wenn Du kein Dörrprogramm hast, kannst Du alternativ auch mit 70 Grad Umluft arbeiten und dann etwa alle 30 Minuten „lüften“ und die Feuchtigkeit im Ofen aufwischen. Zum Dörren kannst Du gleich mehrere Bleche gemeinsam in den Ofen schieben. Ich empfehle, die Bleche wegen der Einschubhöhe circa alle 30 Minuten zu tauschen. Bis alle Gemüsechips schön knusprig sind, brauchst Du etwas Geduld. Bei Backöfen mit Dörrprogramm kannst Du mit etwa zwei Stunden rechnen, bei anderen Backöfen ohne Spezialprogramm dauert es circa drei Stunden. Was die Dörrzeit betrifft tanzt die Rote Bete allerdings aus der Reihe: Je nach Backofen solltest Du hier etwa fünf Stunden zum Dörren einkalkulieren. Anschließend kannst Du die Bleche einfach zum Abkühlen auf der Arbeitsfläche stehen lassen.

Vegane Gemüsechips genießen

Der Zeitaufwand lohnt sich: Die Gemüsechips sind knackig, individuell gewürzt und schmecken natürlich viel besser als Kartoffelchips aus dem Supermarkt. Deine Gemüsechips kannst Du auch Kollegen anbieten, die vegan leben, Unverträglichkeiten oder Allergien haben.

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

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