Und ewig lockt das Herbstgemüse

Und ewig lockt das Herbstgemüse

Gestern bin ich an der Einfahrt eines Bauernhofs vorbeigefahren. Dort stand ein Anhänger mit einem ganzen Berg von Muskatkürbissen. Sofort hat mein Kopf-Kino alle möglichen Kürbisgenüsse abgespult. Ich musste einfach anhalten – und habe neben dem Kürbis noch viele weitere Köstlichkeiten erstanden.

Denn ich muss gestehen: Ich habe einfach eine Schwäche für herbstliches Gemüse und Obst. Kürbis, Kraut, rote Bete, frisch geerntete Äpfel und Birnen – das alles ist nicht nur eine Freude für den Gaumen und bringt Saisonalität auf den Tisch, sondern eignet sich auch ganz wunderbar zum Einlagern. Die Kilopreise für diese Lebensmittel verleiten dazu, denn sie sind oft unanständig niedrig. Teilweise liegen sie auf dem Wochenmarkt sogar unter einem Euro. Ich bin also immer versucht, viel zu viel davon zu kaufen. Kennen Sie?

Beim Heimkommen stellt sich dann immer die Frage: Wohin damit? Ich persönlich habe Glück, denn ich habe einen großen Keller. Dort habe ich den Kürbis und das andere erstandene Lagergemüse untergebracht. Einen Keller hat aber nun nicht jeder. Trotzdem kann man auch größere Mengen an frischen Lebensmitteln mit ein paar Tricks haltbar machen.

Unsere Großeltern, die hatten das noch richtig gut drauf: bei Sonderangeboten zuschlagen und Vorräte für den Winter anlegen. Das war eine anstrengende Sache, die häufig mit Einmachen, Pökeln, Räuchern etc. verbunden war. Ein paar dieser Kniffe sind auch heute noch mit vertretbarem Aufwand machbar. Beispiel Gemüse: einfach Eintopf draus machen und portionsweise einfrieren. Beispiel festes Obst und Kartoffeln: an einem trockenen, kühlen Ort lagern. Beispiel Fleisch: vakuumieren, Datum mit Edding drauf und einfrieren. Das hält mindestens drei Monate ohne Qualitätsverlust.

Praktisch sind auch Kühlschränke mit sogenannten Longfresh-Fächern wie der AEG SANTO SCZ 8 18 00 F0. Denn: Longfresh-Fächer haben den Vorteil, dass bei einer Temperatur nahe null Grad die Luftfeuchtigkeit individuell eingestellt kann. Das ist wichtig, weil Gemüse mehr Feuchtigkeit braucht, als für Fleisch und Wurst gut ist. Und so bleiben die in Null-Grad-Fächern eingelagerten Lebensmittel bis zu dreimal länger frisch und aromatisch.

Mein Wirsing zum Beispiel, der gemeinsam mit dem Kürbis den Weg in meine Küche angetreten hat. Zumindest wäre er länger frisch geblieben, hätte er die Chance dazu gehabt. Denn tatsächlich habe ich ihn noch am selben Tag verputzt – nach einem Rezept meiner Großmutter selig. Ein Hochgenuss, den ich gerne mit Ihnen teile!

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