Stressfreies Weihnachten mit Gänsebraten aus dem Dampfgarer

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Das letzte, was wir an Weihnachten gebrauchen können, ist Stress. Wir sehnen uns nach gemütlichen, ruhigen Tagen im Kreise unserer Liebsten. Dennoch müssen wir nicht auf gutes Essen verzichten – denn mit ein paar Kniffen können wir auch Stress in der Küche vermeiden.

Die Frage, was Weihnachten auf den Tisch kommt, stellt sich jedes Jahr aufs Neue. Nach einem eher bodenständigen Mahl am Heiligabend wird in vielen Familien an den Feiertagen aufgekocht. Egal ob Gans, Braten oder Schmorgerichte – mit der richtigen Vorbereitung und ein paar Kniffen lassen sich hier Stress und Hektik vermeiden.

Ich habe ein Weihnachtsmenü zusammengestellt, das gut vorbereitet werden kann. Viele Komponenten des Menüs lassen sich problemlos 1-2 Tage vorher zubereiten und müssen nur noch aufgewärmt werden. Einen Großteil der Arbeit verrichtet der Dampfgarer, der die Speisen nicht nur schonend zubereitet sondern auch dabei unterstützt, Arbeitsgänge zusammen zu legen und dabei wertvolle Energie und Zeit zu sparen. Wie das funktioniert, erkläre ich gleich.

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Folgende drei Tipps helfen dabei, Stress an Weihnachten zu vermeiden:

1. Wähle Gerichte aus, die keinen genauen Garpunkt benötigen. Ein Rinderfilet ist in einem bestimmten Temperaturbereich perfekt (50°C – 55°C) – wenige Minuten entscheiden über den perfekten Gargrad. Dieses Zeitfenster genau zu planen ist schwierig und verursacht mit Sicherheit Stress, der vermieden werden kann.

2. Koche kein Gericht, das Du vorher nicht schon einmal ausprobiert hast. Übung gibt Sicherheit und erspart unnötigen Druck.

3. Wenn Du ein Menü servieren möchtest, stelle sicher, dass Du möglichst viele Komponenten vorbereiten kannst. Viele Desserts lassen sich bereits 1-2 Tage vorher zubereiten, ebenso viele Dessert-Saucen, Suppen oder Beilagen.

Für mein Weihnachtsmenü habe ich drei Gänge gekocht. Den Anfang macht ganz klassisch eine winterliche Maronen-Suppe mit Rosenkohl und Zimt. Die Suppe lässt sich dabei problemlos 1-2 Tage im Voraus zubereiten und kann einfach aufgewärmt werden. Lediglich der Rosenkohl und die Nashi-Birne sollte am Tag des Menüs frisch karamellisiert werden.

Der Hauptgang ist ein echter Klassiker: Eine gedämpfte Gänsekeule mit selbst gemachtem Rotkraut und einem leckeren Süßkartoffel-Petersilienwurzelpüree. Die angenehme Süße des Pürees passt wunderbar zum kernigen Geschmack des Gänsefleisches und der leichten Säure des Rotkrauts. Dieses lässt sich ebenso wie die Suppe 1-2 Tage vorher zubereiten.

Gänsekeule aus dem Dampfgarer: Saftig und knusprig zugleich

Ein guter Gänsebraten ist sowohl saftig als auch knusprig – und genau darin liegt die Herausforderung in der Zubereitung. Um diese einfach und ohne Stress zu meistern, habe ich die Gans in meinem Multi-Dampfgarer zubereitet. Dieser vereint die Funktionen eines klassischen Backofens mit den Vorzügen eines Dampfgarers. Der Dampf sorgt für saftiges Fleisch, während die Heißluft die Haut kross werden lässt. Der Multidampfgarer besitzt nämlich die Möglichkeit, Dampf und Heißluft zu kombinieren und während eines Garvorgangs abwechselnd zu betreiben.

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Für die Gans kommt die Beheizungsart „Intervall-Dampfgaren“ zum Einsatz, bei der 25% der Zeit mit Dampf und 75% mit Heißluft gearbeitet wird. Das Dampfgaren ist eine der schonendsten Zubereitungsmethoden überhaupt, die Vitamine und Inhaltsstoffe nicht zerstört und auch die

Ursprünglichkeit des Geschmacks weniger verändert. Meine Gans kam nach einer knappen Stunde wunderbar kross aus dem Ofen, während das Fleisch noch weich und saftig war.

Bei der Zubereitung helfen folgende Tipps:

  • Ritze die Haut der Gans reicht ein – pass‘ aber auf, dass Du das Fleisch nicht verletzt. Dies nimmt die Spannung und verhindert, dass die Haut unschön reißt.
  • Bestreiche die Haut mit etwas Salzwasser. Das gibt der Haut nicht nur einen guten Geschmack, sondern hilft auch bei der gleichmäßigen Bräunung, da das Salz der Haut Wasser entzieht.
  • Fleisch bleibt am Knochen saftiger. Gänsekeulen eignen sich demnach wunderbar für die Zubereitung im Ofen, während ich Gänsebrüste eher bei niedrigeren Temperaturen zubereiten würde.
  • Hülle das Ende des Knochens in ein wenig Alufolie, damit dieses nicht unschön verbrennt und schwarz wird.

Der Dampfgarer hilft also nicht nur dabei, ein besseres Ergebnis zu erzielen, er kann auch Stress reduzieren. Im Dampfgarer können mehrere Gerichte oder Gänge gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen zubereitet werden. Der Dampf verhindert die Übertragung des Geschmacks, weswegen theoretisch Fisch gleichzeitig mit einem Fleischgericht gegart werden könnte. Die Geschmack-Übertragung findet erst statt, wenn der Ofen abkühlt. Deswegen solltest Du Gerichte nach dem Ausschalten des Ofens schnell entnehmen.

Ich habe für mein Menü die Zutaten für die Suppe (Maronen, Zwiebeln) zusammen mit der Gans und den Süßkartoffeln und Petersilienwurzeln für das Püree gegart – was gut funktioniert hat und damit nicht nur Zeit sondern auch Energie spart. Das gleichzeitige Garen verschiedener Gänge setzt aber voraus, dass sich die Zubereitungszeiten und Temperaturen ergänzen. Die Dauer für die Vorspeise sollte logischerweise kürzer sein als für den Hauptgang.

Geling-Garantie für Soufflés

Das Dessert rundet das Menü ab: Ein luftig-leichtes Quark-Soufflé wird von einem Winterfrüchte-Ragout begleitet, welches ebenfalls 1-2 Tage vorher zubereitet werden kann.

Soufflés benötigen in der Regel ein Wasserbad, in dem sie gebacken werden. Auch hier hilft der Dampfgarer mit einem weiteren Programm, der Beheizungsart „Intervall PLUS“. Dabei wechseln sich Dampf und Heißluft zu je 50% der Garzeit ab und sorgen so für die notwendige Feuchtigkeit, die Flans oder auch Soufflés benötigen.

Ich habe die Quark-Soufflés bei 130°C über etwa 30 Minuten gebacken und wunderbar fluffige Küchlein erhalten, die mit dem Winterfrüchte-Ragout eine wohlige Wärme im Mund zurücklassen und ein Weihnachtsmenü standesgemäß beenden.

Auf ein stressfreies Weihnachtsfest

Stress an Weihnachten lässt sich also in Punkto Menü vermeiden – mit und ohne Multi-Dampfgarer. Wie so oft zahlt sich eine gute Vorbereitung aus, auch der Verzicht auf schwierige und zeitlich kritische Gerichte wirkt Wunder. In diesem Sinne wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest, ein paar ruhige, erholsame Tage und eine wirklich stressfreie Zeit in der Küche. Vielleicht ja mit der Gänsekeule aus dem Dampfgarer

Hier gehts zur Suppe, zum Hauptgang und zum Dessert.

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