Sommerzeit ist Beerenzeit: Veganer Johannisbeerkuchen

Im Sommer steigt die Lust auf frisches Obst. Kein Wunder also, dass ich während der warmen Jahreszeit besonders oft verschiedene Obstkuchen ausprobiere. In letzter Zeit habe ich immer mal wieder vegan gebacken. Bei Vegan Guerilla bin ich auf einen Johannisbeerkuchen mit Streuseln gestoßen. Auf den Bildern sah er so lecker aus, dass ich ihn auf der Stelle nachbacken wollte.

Vegane Ernährung ist auf vielen Foodblogs gerade das Thema Nummer Eins. Auch mir macht es Spaß, hin und wieder vegan zu backen oder zu kochen. Nach dem Möhrenkuchen, den Rote-Beete-Brownies und dem Kürbis-Topfenkuchen ist der Johannisbeerkuchen bereits die vierte vegane Leckerei, die mich überzeugt hat. Er schmeckt süßlich mit einer leichten sauren Note. Außerdem nimmt die Zubereitung nicht viel Zeit in Anspruch und ist dazu auch noch ganz einfach.

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Vegan backen kann so einfach sein

Backen ohne Ei: Funktioniert das überhaupt? Diese Frage ist mir immer wieder gestellt worden, wenn ich einen veganen Kuchen gebacken habe. Meine Antwort: Ja, das geht. Sehr gut sogar! Vor allem bei einem Mürbeteig wie in diesem Rezept verwendet man anstatt eines Hühnereis einfach einen Ei-Ersatz, den es entweder im Internet gibt oder im Bioladen. Ich habe für meinen Johannisbeerkuchen dieses Mal Sojamehl als Ei-Ersatz benutzt. Dafür habe ich einen Esslöffel des Mehls mit zwei Esslöffeln Wasser vermischt und in den Teig gegeben. Nicht nur ich finde, dass diese Lösung eine sehr gute Alternative ist – auch meine Testesser waren derselben Meinung.

Ganz gesund oder exotisch

Mir gefällt dieses vegane Rezept so gut, weil es so vielseitig ist. Die Streusel zum Beispiel kann man auf ganz unterschiedliche Art und Weise zubereiten. Wer es am liebsten gesund mag, nimmt mehr Haferflocken oder eine andere Flockenvariante und süßt ein bisschen weniger. Freunde des exotischen Geschmacks können Kokosraspeln dazu geben. Ich habe die Streusel wie im Artikel von VeganGuerilla aus Haferflocken und Mandeln gemacht und mit der angegebenen Menge Zuckerrübensaft gesüßt. Die genannten Alternativen sind Agavendicksaft oder Ahornsirup wären aber sicherlich genauso gut. Gebacken habe ich den Boden anschließend bei Ober-/Unterhitze, bei 200 Grad, wie es im Rezept angegeben war.

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Ein wenig süß und ganz schön fruchtig

Auch zu der Fruchtmasse habe ich nicht allzu viel Zuckerrübensaft hinzu gegeben. Ich mag es, wenn man noch die leichte Säure der Beeren herausschmeckt und überhaupt verwende ich gerne mehr Obst als im Rezept angegeben. Das nächste Mal werde ich den Kuchen mit einer anderen Beerensorte backen. Vielleicht mit Stachelbeeren? Genauso gut könnte der Kuchen mit Äpfeln schmecken. Das wäre eine tolle Variante für den Herbst.

Zum Nachbacken
Hast Du Appetit bekommen? Hier findest Du das Rezept zum nachbacken.

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