So klappt Omas Apfelauflauf – im Dampfgarer!

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Neulich habe ich an einer unserer Schulungen mit dem AEG Multi-Dampfgarer teilgenommen, als eine Teilnehmerin einen echten Aha-Effekt hatte: der gemeinsam zubereitete Apfelauflauf schmeckte endlich wie der, den ihre Großmutter immer gemacht hatte! Ihr selbst war dies jahrelang nicht gelungen. Der Grund: kein  Dampf im Ofen!

„Ja Wahnsinn!“, staunte die  Dame nicht schlecht, als sie den Löffel an den Mund setzte, „Unglaublich saftig – ich habe mich schon gefragt, warum ich das nicht so hinbekomme in meinem Backofen. Aber jetzt ist alles klar: das, was ich benötige, kann er gar nicht!“. Die Rede ist vom Garen mit Dampf – ein unheimlich alter Kniff, denn viele unserer  Großmütter häufig im Einsatz hatten.

So wurde nicht selten ein Schälchen mit Wasser in den Backofen gestellt, um ein Austrocknen der Speisen zu verhindern. Oder man öffnete in regelmäßigen Abständen die Ofentür und sprengte etwas Wasser hinein. Oder das Gargut wurde kurz vor Ende der Backzeit noch einmal mit Wasser bestrichen.

Schade nur, dass diese Tricks nur selten im Rezept festgehalten und an nachfolgende Generationen weitergegeben wurden. Sie wurden bestenfalls mündlich überliefert. Da verwundert es kaum, dass viele von ihnen schlichtweg in Vergessenheit gerieten. Das Aufkommen moderner Backöfen machte die Sache nicht besser – im Gegenteil: da man der Technik schlichtweg vertraute, verbannte man alte Methoden bereitwillig in die Mottenkiste. Und wunderte sich, dass Kuchen und Aufläufe nicht so gelangen, wie man es von der Oma her kannte.

Steamer bringt Feuchtigkeit ins Spiel

Heute ist das anders – denn Kombi-Steamer bzw. Multi-Dampfgarer wie unser AEG ProCombi bringen wieder Feuchtigkeit ins Spiel. Dabei wird im INTERVALL-Modus zwischen Dampf und Heißluft abgewechselt. Das Ergebnis: Omas Apfelauflauf gelingt deutlich saftiger und aromatischer als im herkömmlichen Backofen. Und schmeckt außerdem viel frischer.

Doch nicht nur Feuchtigkeit macht den Geschmack aus. Auch die Apfelsorte spielt eine entscheidende Rolle. Denn: Apfel ist nicht gleich Apfel – Omas und Uromas verwendeten für ihren Apfelkuchen und – auflauf völlig andere Sorten, als wir. Zum Beispiel die alten Apfelsorten Dülmener Rosenapfel, Jakob Lebel, Goldparmäne oder Westfälischen Gülderling.

Appetit bekommen? Für alle mit Auflauf-Hunger und ohne Familienrezept kommt hier ein Klassiker zum Ausprobieren:

Apfel-Quark-Auflauf
500 g Äpfel
50 g Butter
100 g Zucker
4 Eigelb
500 g Magerquark
50 g Grieß
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
½ Päckchen Citroback oder ½ Schale einer ungespritzten Zitrone, gerieben
4 Eiweiß
etwas Zucker
50 g Sultaninen
50 g Mandeln, gehobelt
So klappt Omas Apfelauflauf – im Dampfgarer!
  1. Äpfel schälen, achteln und quer in Scheibchen schneiden.

  2. Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren, dann Quark, Grieß, Backpulver, Zimt und Citroback unterrühren.

  3. Eiweiß mit etwas Zucker steif schlagen und zusammen mit den Sultaninen und Mandeln unter den Teig heben. Ganz zum Schluss die geschnittenen Äpfel unterrühren.

  4. Den Teig in eine gefettete Auflaufform füllen, in den Multi-Dampfgarer schieben (3. Einschubebene von unten) und im Programm INTERVALL-Dampfgaren bei 180 °C für 35 Minuten backen.

  5. Auflauf heiß und nach Belieben mit Vanilleeis oder –soße servieren.

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