Lecker statt Food Waste: So bleiben Lebensmittel im Kühlschrank frisch

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Für das perfekte Gericht kommt es nicht allein auf die Zubereitung an. Sondern unter anderem auch darauf, wie die Zutaten dafür von A nach B transportiert und später Zuhause im Kühlschrank gelagert werden. Denn häufig bewahren wir Lebensmittel falsch auf. Dadurch verderben sie und wir werfen am Ende viel zu viel weg. „Das Problem ist, dass viele gar nicht wissen, was wohin im Kühlschrank gehört. Hauptsache kalt“, sagt Spitzenkoch Ludwig „Lucki“ Maurer. „Es gibt aber feine Unterschiede, etwa in der Kühlschranktemperatur, die ein Produkt oftmals länger haltbar machen.“ Damit wir in Zukunft weniger Lebensmittel verschwenden, verraten wir hier, was die richtige Lagerung ausmacht und wie Zutaten schön frisch bleiben.

Auf dem Weg nach Hause: Jetzt aber schnell ab in den Kühlschrank

Wenn im Sommer alles andere als Kühlschranktemperatur herrscht, sollte die Kühlkette nicht unterbrochen werden. Denn bei empfindlichen Lebensmitteln wie etwa Fleisch und Milchprodukten können sich Bakterien und Mikroorganismen bilden, die schlimmstenfalls eine Lebensmittelvergiftung verursachen. Außerdem kann sich die Haltbarkeit verkürzen. Daher ist eine Gefrierbox der perfekte Begleiter beim Einkaufen. Es hilft auch, tiefgekühlte Produkte erst ganz zum Schluss aus dem Gefrierschrank zu nehmen und dann direkt zur Kasse zu gehen. Nach dem Bezahlen schnell nach Hause und ab in den Kühlschrank mit der Ware.

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Zu spät in den Gefrierschrank gelegt: den Frischetest machen

Ob die Ware aus dem Gefrierschrank einwandfrei ist, lässt sich im Handumdrehen feststellen. Wer einen Drucktest macht, kann herausfinden, ob das tiefgefrorene Obst oder Gemüse schon einmal angetaut gewesen ist. Fühlt sich der Inhalt des Beutels klumpig an, ist die Kühlkette womöglich durchbrochen worden. Bei Tiefkühllebensmitteln, die in Boxen abgepackt sind, eignet sich ein Schütteltest. Rappelt es ordentlich, haben sich keine Klumpen gebildet. Die Ware ist also ziemlich sicher durchgehend gekühlt worden.

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Lange frisch dank passender Kühlschranktemperatur

„Jeder spricht immer von den besten Gerichten und den tollsten Produkten, alles muss super sein“, sagt Lucki Maurer. „Aber keiner spricht über die Lagerung. Dabei ist gerade die Lagerung extrem wichtig.“ Denn wer seine Lebensmittel richtig aufbewahrt, kann ihre Haltbarkeit verlängern. „In der professionellen Küche gibt es verschiedene Kühlhäuser mit unterschiedlichen Luftfeuchtigkeitsstufen. Das hast du Zuhause nicht. Deshalb musst du den Raum im Kühlschrank ausnutzen und die richtigen Temperaturzonen finden“, erklärt Maurer. Während sich reifes Gemüse bei vier bis fünf Grad im oberen Bereich des Kühlschranks wohlfühlt, eignet sich für Fleisch und Fisch ein unteres Fach. Hier herrscht eine niedrigere Temperatur und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Praktisch ist etwa das 0-Grad-Schubfach eines Kühlschranks mit LongFresh-Technologie. Das Schubfach kühlt Lebensmittel rasch und konstant auf null Grad ab, wodurch selbst empfindliche Produkte länger haltbar bleiben – schön zu sehen in unserer LongFresh-Testmaschine. Zudem lässt sich die Luftfeuchtigkeit separat regulieren. So welken und schrumpeln Salat, Gemüse und Obst deutlich langsamer.

Dem Thema „Chill“ – also dem Kühlen – widmet sich auch eine Episode unserer Tasteology-Dokumentation. In dieser kommen verschiedene Experten zu Wort, geben Tipps und stellen spannende Konzepte vor, deren Ziel es ist, weniger Lebensmittel zu verschwenden.

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