Küchenexot Olivenkraut: Vielfältige Blättchen mit intensivem Aroma

AEG Mushroomt Ing V1

Wer bisher mit Oliven gewürzt hat, kann ab sofort auf das lästige Verkleinern oder den Griff zur Tapenade verzichten: Olivenkraut ist auf dem Vormarsch. Eine Pflanze, die mit ihren kleinen Nadelblättchen vom Wuchs her an Rosmarin anmutet und durch ihr unglaublich intensives Aroma nach grünen Oliven und einem Hauch von Thymian und Rosmarin überrascht.

Botaniker kennen sie unter dem Begriff „grünes Zypressenkraut“ – Santolina viridis, Hobbygärtner sind von ihrer Anspruchslosigkeit begeistert. Heimisch ist das Olivenkraut in Spanien und Portugal, wo es unter sehr trockenen Bedingungen gut gedeiht. Auch bei uns erträgt es sommerliche Trockenperioden, ohne das es Schaden nimmt.

Köche, die einmal mit Olivenkraut gekocht haben, sind ihm für immer verfallen. Denn es ist vielseitig in Küche einsetzbar, vor allem in der mit mediterranem Einschlag. Es passt zu Pasta– und Salatsoßen, Minestrone, Empanadas, Pilzen, würzigen Fleisch- und Fischgerichten und sogar zu Käse. Dabei werden die grünen, weichen Blätter – als Ganzes oder kleingeschnitten – roh über die Gerichte gestreut. Auch die Herstellung von besonders aromatischen Ölen gelingt mit Olivenkraut hervorragend. Und überhaupt: Olivenkraut kann überall als Ersatz für grüne Oliven eingesetzt werden.

Sternekoch Erich Schwingshackl baut Olivenkraut sogar in sein Lamm in der Kräuterkruste ein – zusammen mit Orangenthymian und Kerbel spielt es hier die Hauptrolle. Und ganz Experimentierfreudige packen die ganzen Olivenkrautstiele in ein Glas mit Sekt oder einer Gin-Martini-Mischung. Sehr dekorativ und ein Gaumenerlebnis!

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