Grüne Woche in Berlin: Ist „regional“ das neue „bio“?

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Immer mehr Verbraucher achten darauf, wo die Lebensmittel herkommen, die bei ihnen im Einkaufswagen landen. Damit ist nicht mehr nur ein Bio-Siegel für viele ein Zeichen von Qualität, sondern auch der Faktor Regionalität. Deswegen haben wir beim AEG Lunch-Talk auf der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin verschiedenen Food-Experten die Frage gestellt: Ist „regional“ das neue „bio“?

„Internationale Grüne Woche“: AEG lud zum Expertentalk ein

Unsere Experten verrieten spannende Insider-Fakten und Antworten auf alle Fragen rund um den Trendbegriff Regionalität. Wer nicht dabei war, erhält hier einen Eindruck. Im Video kommen einige Lunch-Talk-Gäste noch einmal zu Wort.

Billy Wagner


Mara Hörner


Olaf Schnelle

Mit dabei waren:

  • Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) und der Bundesvereinigung der Deutschen Lebensmittelindustrie (BVE)
  • Stephanie Töwe-Rimkeit, Campaignerin für nachhaltige Landwirtschaft/Food for Life bei Greenpeace e.V. Germany
  • Billy Wagner, Sommelier und Inhaber des Speiselokals Nobelhart&Schmutzig
  • Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V.
  • Stevan Paul, Kochbuchautor („Deutschland vegetarisch“), Foodjournalist und Blogger
  • Olaf Schnelle, Gärtner und Inhaber von der Raritäten-Gärtnerei „Schnelles Grünzeug“

– Beiträge und Kommentare –

Kommentare

  1. Regional wurde vor allem als ganz besonders dreister Betrug entdeckt, was die Politik schon seit langem weiß. Offenbar ist der Betrug am Verbraucher politisch gewollt. „Regional“ ist für mich deshalb zu 0% kaufentscheidend.

    Allerdings käme ich auch niemals auf die Idee Spargel aus Peru, Lamm aus Neuseeland oder Rindfleisch aus Argentinien (DER ökologische Supergau!) zu kaufen. Gemüse und Obst saisonal kaufen, beim Fleisch wenigstens auf deutsche Herkunft. Das scheint mehr Sinn zu machen.

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