Genusstipps bei Beerenhunger

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Ich liebe den Sommer! Denn: ich liebe frische Früchte! Lange genug musste ich mich als bekennender Slow-Food-Fanatiker in Geduld üben, bis ich heuer die ersten Erdbeeren genießen durfte. Denn bei mir kommt nur auf den Tisch, was gerade Saison hat. Aber jetzt schüttet Mutter Natur endlich wieder ihr Füllhorn über uns aus, und ich kann aus dem Vollen schöpfen!

Gut, die Erdbeerenzeit ist schon am Auslaufen, aber nun kommen Schlag auf Schlag die Sommerplayer –  Himbeeren, Brombeeren und Stachelbeeren gefolgt von der Nachhut bestehend aus Blaubeeren, Preiselbeeren und Heidelbeeren. Und weil ich es als Koch gewohnt bin, meinen Speiseplan in Jahreszeiten, ja sogar Monaten zu planen, spielen sich in meinem Kopf schon beim Gedanken an gewisse Früchte feste Genussszenarien ab.

Denn Beeren haben einen entscheidenden Vorteil: es ist kinderleicht, daraus eine raffinierte Köstlichkeit zuzubereiten. Meine persönlichen Favoriten:

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Trifle

Und das in jeder Variante: dazu einfach schichtweise Beeren, griechischen Joghurt und zerbröselte Löffelbiskuits in ein hohes Glas füllen und eventuell sogar etwas Marmelade hinzugeben. Auch Knuspermüsli oder Cornflakes passen hervorragend. Sieht gut aus, ist schnell gemacht und sorgt bei Tisch für Ahs und Ohs.

Smoothies

Dafür einfach eine Schachtel Beeren und ein paar Eiswürfel in den Mixer geben und dazu einen Spritzer Zitronensaft und ein paar Blättchen Minze. Ein ordentlicher Schuss Buttermilch dazu macht auch große Gläser voll!

Clafoutis

Eine Art Kaiserschmarrn-Auflauf, bei dem Obst die Hauptrolle spielt. Dieses wird einfach in eine gefettete Auflauf- oder Quicheform gegeben, mit Pfannkuchenteig übergossen und im Ofen goldbraun gebacken. Schmeckt warm und kalt, solo und mit Vanilleeis oder – sauce und ist wirklich unkompliziert in der Zubereitung.

Besonders bequem ist diese in einem Automatik-Backofen. Den gibt es unter dem Namen AutoSense bereits seit einiger Zeit von AEG und er unterscheidet sich von herkömmlichen Backöfen mit Automatikprogrammen ganz beträchtlich. Denn er funktioniert tatsächlich komplett vollautomatisch.

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Was der Automatik-Backofen besser macht

Das bedeutet: im Unterschied zum herkömmlichen Backofen, dessen Automatik stur und ohne Rücksicht auf Verluste sein hinterlegtes Programm abspult, arbeitet der Automatik-Backofen mit Sensoren. Deshalb kann er während des Garvorgangs seine Einstellungen entsprechend des Garfortschritts immer wieder nachjustieren – genau wie ein erfahrener Koch. Das ist praktisch, weil nicht jede Auflaufform gleich beschaffen ist, sondern in Form, Höhe und Material variieren kann.

Automatik-Backen? Klingt zu schön um wahr zu sein, hat aber meinen Praxistest mit Bravour bestanden. Für einen Profikoch ist es schon fast unheimlich, mit welcher Präzision und Zuverlässigkeit das Gerät funktioniert. Immerhin aber überlässt er die letzte Entscheidung doch noch dem Koch: im Display blinkt höflich die Frage auf, ob die Kruste noch ein bisserl kräftiger ausfallen darf. Das finde ich sehr anständig  – denn ein Rest an Individualität muss bei aller Vollautomatik sein!

Hier geht’s zum Probier-Rezept für Clafoutis mit Sommerbeeren

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