Für Foodies und Neugierige: Cronut kann jeder!

Für Foodies und Neugierige: Cronut kann jeder!

Hybrid Food – auf Neudeutsch Zwittersnacks –  haben in den vergangenen Monaten den Sprung von New York nach Europa geschafft. Zwar als Ethno Food und damit in gemäßigter Form, aber: sie sind ganz klar im Kommen. Zum Beispiel in Form des Pizzaburgers, den ich sogar schon im Tiefkühlregal gesichtet habe. Warum ich ein echter Fan von Hybrid Food bin? Weil dieser Trend von jedem umgesetzt werden kann – es braucht nur ein kleines bisschen Phantasie. Und die hat doch eigentlich jeder!

Im Grunde geht es ja nur um eines: zwei bereits bekannte Gerichte oder Rezepturen zu einer neuen, unwiderstehlichen Mischung miteinander zu kreuzen. Überspitztes Beispiel gefällig? Man nehme eine Brezel und fülle sie wie eine Focaccia – mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan. Ob es schmeckt ist eine Frage, die jeder für sich selbst entscheiden muss.

Erprobte und international bekannte Neurezepturen wie der Cronut kommen bisher noch mehrheitlich aus New York und dort vor allem von den Smorgasburg Food Markets. Diese werden schon seit längerem als Hotspots für Hybrid Food gehandelt. Ich war da und pendelte begeistert von Stand zu Stand. Profi- und Amateurköche, Händler und echte Freaks wetteifern hier allwöchentlich um den Titel der skurrilsten Foodkreuzung. Möglicherweise wird nicht jede Kreation den großen Durchbruch schaffen, das macht aber nichts. In New York ist das Publikum experimentierfreudig. Bereits der Versuch, Neues zu schaffen wird gewürdigt.

Ausgefallene Rezepte wie Bruffins und Cragel selbst kreieren

Und darum geht es ja: um den Spaß am Experimentieren und das Überraschen – des eigenen Gaumens ebenso wie von Gästen und Mitessern. Wem der Schritt ins Ungewisse schwer fällt, der kann mit diesen sieben inzwischen berühmt gewordenen Mixturen starten:

  1. Bruffin – Kreuzung aus Brioche und Muffin, in der Regel herzhaft gefüllt mit Parmesan, Schinken, Salami oder Pesto
  2. Cronut – Kreuzung aus Croissant und Doughnut, süß gefüllt mit Marmelade, Cremes oder Pudding
  3. Cragel – Kreuzung aus Croissant und Bagel, süß oder pikant gefüllt
  4. Spaghetti Tacos – Kreuzung aus italienischer und Texmex-Küche, bei der Tortillas mit Pasta wie z.B. Spaghetti Bolognese gefüllt werden
  5. Sushirrito – Kreuzung aus Sushi und Burrito, bei der Sushirollen mit fernöstlichen oder südamerikanischen Köstlichkeiten gefüllt werden. Sie bleiben jedoch am Stück, sodass abgebissen werden muss
  6. Pizzaburger – Kreuzung aus Hamburger und Pizza, bei der der Hamburger nur die Vorgabe für die Form war – alles andere ist Pizza
  7. Bullita – Kreuzung aus deutschem und orientalischem Fastfood: eine Bulette im Pita-Teig

Ich möchte aber ausdrücklich dazu aufrufen, mutig zu sein und auch eigene Wege bei der Rezeptkreation zu gehen! Denn wann bieten sich einem Koch schon einmal gleichzeitig so viel Freiheit und eine so große Trefferchance, etwas wirklich Neues aber Wohlschmeckendes selbst zu entwickeln?

Es ist egal, ob die Grundzutaten oder –gerichte aus unterschiedlichen Erdteilen stammen oder unterschiedliche kulturhistorische „Lebensläufe“ haben. Was schmeckt ist auch erlaubt! Ich selber habe übrigens eine Schwäche für Ramenburger – einen Zwitter aus Burger und asiatischer Nudelpfanne, denn das Bun besteht aus knusprig gebratenen japanischen Ramennudeln. Ich brate ihn vorzugsweise auf einem Teppan Yaki Kochfeld wie dem AEG HC652600EB. Liefert dank Induktion in Sekundenschnelle maximale Hitze und bietet fast unbegrenzten Platz fürs Braten. Arigato große Freiheit!

Hier geht’s zum Rezept für Ramenburger mit Pulled Pork und Mango

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