Food Waste: Vier Tipps, mit denen du Lebensmittelverschwendung an Weihnachten vermeidest

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Eine reichlich gedeckte Kuchentafel, ein saftiger Braten mit vielen verschiedenen Beilagen und unzählige Leckereien wie Kekse, Lebkuchen und Schokolade: An Heiligabend und an Weihnachten kommt reichlich Essen auf den Tisch. Damit ist die Weihnachtszeit aber nicht nur die Zeit des kulinarischen Hochgenusses, sondern auch der Verschwendung. Denn aus Angst, dass die Gäste nicht satt werden, kaufen die meisten Gastgeber zu viel ein. Die Folge: Übrig gebliebene Nahrungsmittel wandern nach Weihnachten in den Müll. Wir haben Tipps, wie du Lebensmittelverschwendung vermeiden kannst.

  1. Das Menü für Weihnachten vorausschauend planen

Damit hinterher nicht so viele Lebensmittel übrig bleiben und anschließend in der Mülltonne landen, sollte genau geplant werden, was an Heiligabend und an Weihnachten serviert wird. Vor dem Großeinkauf also noch einmal den Vorrat kontrollieren. Möglicherweise sind noch ausreichend Kartoffeln oder Zwiebeln da. Es hilft auch, die Gäste vorher zu ihren kulinarischen Vorlieben zu befragen. Sitzen während der Festtage etwa Vegetarier an der Tafel, kann der Gastgeber einen kleineren Braten zubereiten. Gleiches gilt für Beilagen: Ist beispielsweise Rotkohl nicht jedermanns Sache, einfach weniger davon kochen. Damit ist die vorausschauende Planung die einfachste Lösung, um  Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

  1. Keine Lebensmittelverschwendung dank Foodsharing

Bei Foodsharing geht es darum, Nahrungsmittel zu teilen, anstatt sie wegzuwerfen. Wie das funktioniert? Interessierte melden sich auf der Internetseite von Foodsharing an und werden so Mitglied der Community. Um übrig gebliebene Zutaten zu verschenken, müssen sie in einen digitalen Essenskorb gelegt werden, der anschließend auf einer virtuellen Karte angezeigt wird. Über eine Anfrage kann man den Korb erhalten. Die Lebensmittel können sie dann an einem vereinbarten Treffpunkt abholen. Es gibt aber auch so genannte „Fairteiler“, Orte mit einer Lagerungsmöglichkeit, zu denen Mitglieder der Community ihre Lebensmittel bringen können.

  1. Richtig lagern und so Lebensmittel länger genießen

Die richtige Lagerung im Kühlschrank ist sehr wichtig, damit die Nahrungsmittel möglichst lange frisch bleiben. Es gibt feine Temperaturunterschiede, die ein Produkt oft ein wenig länger haltbar machen. Reifes Gemüse mag es etwas wärmer und hält sich ideal bei vier bis fünf Grad. Am besten oben im Kühlschrank aufbewahren, denn dort ist es wärmer. Fleisch und Fisch hingegen ins untere Fach legen. Hier herrschen niedrige Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Kühlschränke mit TwinTech Kühlsystem stellen sicher, dass überall die optimale Temperatur herrscht. Wenn es mit der Kühlung mal schnell gehen muss, ist das  praktische Coolmatic-Schaltung von Vorteil:  es ermöglicht eine kurzfristige Steigerung der Kühlleistung und somit können auch größere Mengen von Lebensmitteln und Getränken gleichzeitig eingelagert werden.

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  1. Mit Freunden ein Reste-Menü zaubern

In wohl jedem Haushalt ist der Kühlschrank auch noch nach Weihnachten gut gefüllt. Doch häufig lagern die Lebensmittel dort so lange, bis sie am Ende doch weggeschmissen werden. Warum sich also nicht mit Freunden zusammentun und aus allen Resten ein leckeres Menü zaubern? Zur Vorspeise könnte es eine Kartoffelsuppe geben, verfeinert mit der restlichen Creme Fraiche. Als Hauptgang zum Beispiel Rinderfilet mit einer Spekulatiuskruste. Als Beilage den übrig gebliebenen Rotkohl reichen – so gut durchgezogen schmeckt er besonders gut. Und für die Nachspeise die letzten Lebkuchen zu einem leckeren Tiramisu verarbeiten. Fertig ist ein leckeres Reste-Menü.

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