Festlich im Winter: Maronensuppe mit Speck

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Jetzt wird’s wieder kalt – und was gibt es Schöneres als eine heiße Suppe nach dem Gang über den Martini- oder Weihnachtsmarkt? Passend zur Jahreszeit packen wir die Esskastanie in den Suppenteller und kombinieren ihre Süße mit den salzigen Röstaromen von gebratenem Speck.

Aus Italien stammen die meisten der hierzulande verkauften Esskastanien, auch Maronen genannt. Ihr Preis ist hoch, denn die Ernte fällt selten üppig aus und die Röstung ist aufwendig, in vielen Fällen sogar noch echte Handarbeit. So wird sie in vielen Tessiner Dörfern noch gemeinschaftlich vorgenommen, in speziellen Rösthäusern.

Der unvergleichliche Geschmack der Esskastanie rechtfertigt jedoch den Aufwand. Die Marone wird zu Recht auch als Edelkastanie bezeichnet und passt deshalb auch perfekt auf jeden Festtagstisch – zum Beispiel als raffinierte Suppenkreation.

Vortex-Effekt entscheidet über Konsistenz

Wichtig bei der Zubereitung feiner Kastaniensuppe: Einen Stabmixer verwenden, der die Kastanien komplett zerkleinert statt nur zerbröselt. So wird die Suppe fein und sämig. Ideal sind Geräte, die außerdem mit Velouté-Messern ausgestattet sind, wie der UltraMixPro STM6600 von AEG. Auf ihn schwört auch Promikoch Stefan Marquard, besonders wegen der drei Klingen mit sogenanntem Vortex-Effekt.

Dabei wird quasi ein kleiner Tornado erzeugt, der den Inhalt regelrecht in die Messer saugt und so für eine besonders cremige Konsistenz der pürierten Lebensmittel sorgt. Vor allem gebundene Suppen gelingen perfekt und fein.

Zum Ausprobieren hier eine Kastaniensuppe, die durch Gegensätze besticht: frischer Sellerie kontrastiert mit der Süße der Maronen, während knusprig-würziger Speck Akzente für die Geschmacksknospen setzt.

Kastaniensuppe mit Speck (für 4 Personen)

Zutaten:
40 g Butter
100 g geschälten, in Würfel geschnittenen Knollensellerie
400 g blanchierte und vakuumverpackte oder frische Kastanien
700 ml Geflügel- oder Gemüsefond
1 Lorbeerblatt
1 Prise Salz, Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
150 ml Sahne
8 Speckscheiben
30 ml geschlagene Sahne
  1. 30 g Butter in einem Topf erwärmen. Selleriewürfel darin farblos anschwitzen, Kastanien zufügen und kurz mit anschwitzen. Mit Geflügel oder Gemüsefond auffüllen und das Lorbeerblatt hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer würzen.

  2. Den Topfinhalt mit einem zurechtgeschnittenen Backpapier bedecken und alles ca. 25 min leise köchelnd weich garen. Währenddessen die Speckscheiben in ca. 5 mm breite Streifen schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur mit der restlichen Butter knusprig braten. Nach 25 min die Sahne zur Suppe geben, einmal aufkochen und die Suppe mit einem Pürierstab mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Suppe in Suppenteller oder – tassen füllen, jeweils einen EL geschlagene Sahne zufügen und die Speckstreifen darüber streuen.

  4. Empfehlung

    Wer das Glück hat, eine Quelle für gute frische Maronen zu haben, kann auch gerne diese verwenden. Vor der Zubereitung der Suppe werden diese mit einem scharfen Messer kreuzweise eingeritzt, aber Vorsicht: nicht zu tief schneiden, da sonst der Kern verletzt wird! Dann für 10 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen schieben bzw. solange, bis sich die Schale öffnet. Abkühlen lassen und sorgfältig schälen. Die geschälte Menge sollte ebenfalls 400 g betragen.

    Die Mühe lohnt sich: Die Suppe erhält eine etwas schönere Farbe und auch geschmacklich ist sie einen Tick besser!

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