Blog-Vorstellung: Photissière

Was genau ist eine Photissière? So darf sich nennen, wer sowohl etwas vom Fotografieren als auch von Feingebäck versteht. Kathrin Koschitzki alias Kathreinerle vereint beide Künste. Da es für ihre berufliche Mixtur keine adäquate Bezeichnung gab, kreierte Kathrin einen Buchstabensalat aus Fotografin und Patissière. Et voilà: Heraus kam eine Photissière, die mit ihrem kulinarisch-künstlerischen Blog Photisserie Akzente setzt.

Eine Fotografin als Patisserieschülerin in Paris

Kochen faszinierte Kathrin bereits als Kind. Auf dem Gymnasium entdeckte die Bloggerin zudem ihr Faible für die Fotografie, welches sie später im Mediendesignstudium auslebte. Danach ging sie nach Paris und erlernte das Handwerk der französischen Patisserie. Als sie nach Deutschland zurückkehrte, eröffnete sie ihr eigenes Fotoatelier in der Wielandstraße in Nürnberg. Ihre beiden Leidenschaften verbindet Kathrin seitdem in kulinarischer Kunst, die sie u. a. auf ihrem Blog Photisserie präsentiert. Sie nennt das Blog ihre „kulinarisch-künstlerische Spielwiese“ und schreibt dort ihre Abenteuer und Entdeckungen als Photissière auf. Neben appetitlichen Impressionen gibt sie ihren Lesern immer wieder auch Bastelanleitungen und Rezepte an die Hand. Kathrin schwärmt vom Spaziergang durch die „alten, prächtigen Passagen“ Paris‘, von dem sie eindrucksvolle Fotos mitbringt und Einblicke in kleine Teestuben, Papeterien, Cafés und Haushaltswarenläden wie Mora oder E.Dehillerin gewährt.

Pfefferkuchenplätzchen mit einer Prise Feingefühl

Wer Kathrin bei ihrer Arbeit beobachtet, fühlt sich in den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ versetzt. Nicht nur, dass sie mit ihren dunklen, glatten Haaren und dem Pony in der Stirn an Amélie Poulain erinnert. Man spürt ihre Leidenschaft für Paris, ihren Sinn für das Zarte und den ausgeprägten Blick fürs Detail. Ihr Feingefühl spiegelt sich auch in ihren Fotos wider. AEG Mitarbeiterin Erika Kraus hat es besonders die Fotostrecke von den Macarons angetan, in der Kathrin das Feingebäck mit echten und selbstgebastelten Kirschblüten kombiniert. „Wir sind begeistert von ihrem Blick und ihrer Art, zu fotografieren“, sagt Erika. Auch für die Gestaltung des AEG Blogs Geschmackssachen sei Photisserie eine Inspirationsquelle gewesen. Zur Freude des AEG Teams übernahm die Nürnbergerin für den Launch von Geschmackssachen das Shooting für die Fotoserien auf der Startseite. So bereitete Kathrin in der AEG Küche bereits im Sommer Beerentarte und kürzlich winterliche Pfefferkuchenplätzchen zu, die sie anschließend fotografierte. Die Plätzchen im AEG Design könnt Ihr derzeit auf der Startseite betrachten. Für alle, die Lust auf kulinarische Kunstwerke bekommen haben, gibt es hier das Rezept.

Zutaten für Pfefferkuchenplätzchen mit Zuckerglasur
350 g Mehl
0,5 TL Salz
0,5 TL Natron
2 TL Zimt
2 TL gemahlener Ingwer
1 TL gemahlene Nelken
1 gute Prise frisch geriebene Muskatnuss
125 g Butter
125 g brauner Zucker (am besten Muscovado)
1 Ei
250 g Zuckerrübensirup
180 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 kleiner Spritzer Zitronensaft
Lebensmittelfarbe nach Belieben
Blog-Vorstellung: Photissière
  1. Mehl, Natron, Salz, Ingwer, Nelken, Zimt und Muskat miteinander
    vermischen. Butter und braunen Zucker schaumig schlagen, dann Ei und
    Zuckerrübensirup zugeben und weiter schlagen. Die Mehlmischung zugeben und zu
    einem glatten Teig verkneten. Anschließend eine Kugel formen und in
    Plastikfolie für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

  2. Den Ofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa einen Zentimeter dick ausrollen und ausstechen. Die Plätzchen für ca. 15 Minuten backen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

  3. Puderzucker in eine Schüssel sieben, Eiweiß zugeben und gut verrühren. Zitronensaft (und je nach Wunsch Lebensmittelfarbe) zugeben und ebenfalls verrühren. Nun können die Pfefferkuchen mit einer dünnen Spritztülle verziert werden. Anschließend gut trocknen lassen.

Kommentar verfassen*

* Es gelten die Allgemeinen Nutzungsbedingungen AEG-Blog Geschmackssachen.