Carnevale di Venezia: Zwischen Masken und Pizza Italiana

Italienischer Tomatensalat mit AEG

Venedig ist nicht nur Karnevalshochburg, in der die Menschen ihre Identität hinter bizarren Masken und prunkvollen Kostümen verstecken und eintauchen in die Anonymität des bunten Treibens. Venedig ist auch die Heimat einer Vorzeigeküche, der cucina veneziana.

Auf den Kanälen und Plätzen, in den Gassen oder den Höfen der historischen Palazzi feiern die Menschen. Sie tanzen, singen und geben sich der Illusion hin. Für zehn Tage verschwindet die Realität hinter einem Meer aus farbenprächtigen Masken. Es ist Karneval in Venedig und die Stadt wird zum Zaubergarten.

Maroder Charme trifft Farbenpracht

Um Punkt zwölf Uhr schwebte am Sonntag beim Engelsflug der „Angelo“ vom Campanile hinunter auf den Markusplatz, der nun bis zum Aschermittwoch Hauptschauplatz des venezianischen Karnevals bleibt. Um ihn herum verwandeln sich die Gassen in Bühnen für Künstler, Artisten und Musiker. Durch die Straßen ziehen Umzüge, mondäne Bälle laden zum Tanz. Der marode Charme der Altstadt, der von jahrhundertealten Traditionen erzählt, bietet eine anmutige Kulisse und gleichzeitig einen starken Kontrast zur farbenprächtigen Menge. Der Karneval in Venedig verspricht ein Fotomotiv in jedem Winkel. Und darum geht es vielen der rund eineinhalb Millionen Besucher auch: Sehen und gesehen werden – meistens hinter vorgehaltener Maske.

La dolce vita in der Osteria

Wer zur Karnevalszeit nach Venedig reist, erlebt aber nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch für den Gaumen. Denn die Stadt ist die Heimat von Spezialitäten wie dem Rinder-Carpaccio und berühmt für ihre Schätze aus dem Meer. So findet man Frutti di Mare in allen Variationen, mal bodenständig, mal originell. Um typisch venezianische Küche kennenzulernen, bewegt man sich am besten abseits der ausgetrampelten und vor allem überteuerten Touristenpfade und geht stattdessen dorthin, wo die Venezianer speisen. In den kleinen bacari, einfachen Stehbars, taucht man ein ins echte Italien und genießt das authentische Flair bei Hauswein und Antipasti. Empfehlenswert ist besonders Venedigs älteste Bar Cantina Do Mori in der Nähe des Fischmarktes am Rialto. Pizza, Pasta und eine große Portion Tradition findet man im italienischen Gasthaus, der Osteria, die gerade auch abseits des Trubels zur Pause einlädt. Eine gute Adresse ist die Osteria Oliva Nera, die ihre Gäste mit tollem Essen, ursprünglicher Atmosphäre und typisch venezianischer Herzlichkeit verwöhnt.

Cucina veneziana für zu Hause

Wer nicht zum Carnevale di Venezia reist, kann sich ein Stück Venedig in die eigenen vier Wände holen. Gerade die kulinarischen Köstlichkeiten der Lagunenstadt lassen sich mit der passenden Küchenausstattung und leckeren Rezepten auch zu Hause genießen. Pizza schmeckt besonders gebacken auf dem Pizzastein von AEG nach original cucina italiana. Denn dank seiner porösen Oberfläche saugt der Stein die Feuchtigkeit des Teiges auf und sorgt so für das beliebte knusprige Gefühl beim Biss in die Pizza. Der Pizzastein wird dafür ganz einfach auf den Rost des Backofens gelegt und aufgeheizt, so dass er die gespeicherte Wärme anschließend beim Backen der Pizza abgeben kann. Mit dem dazugehörigen Holzbrett landet der Teig dabei auch bei Hobby-Pizzabäckern problemlos auf dem Stein statt auf dem Boden.

AEG Pizzastein

Garantiert knusprige Pizza: der AEG Pizzastein mit dazugehörigem Holzbrett

Für alle, die jetzt Lust auf einen kulinarischen Ausflug nach Venedig bekommen haben, haben wir hier noch ein Rezept für original italienischen Pizzateig.

Pizzateig für 3 oder 4 Pizzen
450 g Mehl
20 g Hefe
1 TL Zucker
200 ml lauwarmes Wasser
1 Tl Salz
3 EL Olivenöl
  1. Hefe in etwas Wasser auflösen.

  2. Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte Zucker, Salz, Öl, Wasser und die aufgelöste Hefe geben. Teig gut kneten (ca. 10 Min.). Er muß weich und elastisch sein (evtl. etwas mehr Flüssigkeit zugeben). Solange kneten, bis eine glatte Kugel entstanden ist (der Teig darf nicht kleben!).

  3. Den Teig gehen lassen, bis er doppelt so hoch ist. Den Teig nochmals durchkneten und weitere ca. 15 Min. gehen lassen.

  4. Pizzastein auf den Rost des Backofens legen, zusammen in die 4./5. Ebene von oben einsetzen.

  5. Vorheizen bis die Temperatur-Kontrolllampe erlischt. Dazu stellt Ihr ein: entweder Beheizungsart Ober-/Unterhitze 250°C oder Heißluft 200°-220°C.

  6. Zutaten für den Belag vorbereiten, z.B. „Pizza Bianca“ mit Mozzarella, geriebenem Schafskäse, Basilikum, Olivenöl und Salz.

  7. Den Teig nach dem Aufgehen mit einem Nudelholz in die gewünschte Form ausrollen (Größe des Holzbretts beachten!) und einen Rand formen.

  8. Das Holzbrett mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier belegen (Backpapier nicht mit in den Ofen gleiten lassen!).
    Den ausgerollten Teig auf das Brett legen.

  9. Die Pizza auf dem Brett rasch mit den vorbereiteten Zutaten belegen. Tipp: Die belegte Pizza nicht lange auf dem Holzbrett liegen lassen, denn der Teig feuchtet sonst durch und kann nicht vom Brett rutschen!

  10. Die Pizza nun auf den vorgeheizten Pizzastein gleiten lassen:
    – Das Brett auf den Pizzastein stützen,
    – Mit einem Ruck das Brett zurückziehen.

  11. Backofentür schließen, mit Ober-/Unterhitze ca. 10-15 Minuten bzw. mit Heißluft bei sogar nur ca. 8-12 Minuten backen.

  12. Ist die Pizza fertig, verwendet ihr wieder das Holzbrett, um die Pizza vom Stein zu nehmen.

    Wenn ihr Pizza mit viel Belag mögt, wählt eine niedrigere Temperatur und etwas längere Zeit (z.B. bei Ober-/Unterhitze nur 200°C und etwa 15 Minuten). Für Pizza, die nicht so stark belegt ist, könnt ihr eine höhere Temperatur und kürzere Zeit einstellen (z.B. 250° und etwa 8 Minuten).

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