Blogger-Umfrage: Das sind die Food-Trends 2016

Blogger-Umfrage: Das sind die Food-Trends 2016

Was werden wir 2016 essen? Wie bereiten wir welche Zutaten zu? Und welche kulinarischen Genüsse bleiben uns aus 2015 erhalten? Wir haben sieben Blogger nach ihren persönlichen Food-Trends 2016 gefragt. Ein Überblick.

Food-Trends, auf die wir uns 2016 freuen

Amelie von „kunterbuntweissblau“:

Do it yourself! Kauft die Marmelade, den Kartoffelbrei, die Wurst oder das Brot nicht, sondern stellt es selbst her. So wisst ihr wenigstens, was drin ist. Ebenso werden 2016 ausgefallene Drinks immer beliebter. Sex on the Beach, Caipi oder Long Island Iced Tea haben ausgedient. In 2016 werden Cocktails mit gut ausgewählten Zutaten und oftmals speziell und nachhaltig hergestellten Spirituosen gemischt. Ein anderer Trend für mich ist Kaffee – diesen habe ich auf meinen Reisen im vergangenen Jahr schon in New York, Istanbul und Thailand beobachtet. Nun fallen mir auch hierzulande immer öfter Cafés auf, in denen der Kaffee frisch geröstet und aufgebrüht wird.

Liv von „Thank you for eating“ :

Ich möchte im kommenden Jahr mehr selbst machen. Also öfter mal ein Brot backen und Pasta nicht immer nur aus der Packung kochen. Warum? Ich finde, wir sollten uns stärker darauf besinnen, wie viel Zeit und Arbeit in den jeweiligen Produkten steckt. Außerdem möchte ich künftig verstärkt in „Perfecting the classics“-Manier klassische Gerichte aufleben lassen und ihnen eine neue Note verleihen. Ein dritter Trend, den ich nicht auslassen möchte, sind die sogenannten Sould Food Bowls. Ich liebe es, viele tolle Zutaten in einer großen Schüssel bunt zusammen zu würfeln und anschließend zu genießen. Ich hoffe, dass es auch bald in Deutschland mehr Läden gibt, die dieses Konzept aufgreifen und umsetzen.

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Florian von „Fine, Fresh & Food“:

Umweltbewusstes Essen rückt noch stärker in den Fokus. Immer öfter werden beim Kochen saisonale Zutaten verwendet, die aus dem eigenen Garten oder zumindest der Region stammen. Ein weiterer Trend wird das Fermentieren und Einmachen von Lebensmitteln sein. Was ja auch im Rahmen des ökologischen Handelns an Bedeutung gewinnt. Gemäß dem Motto: Verschwende keine Lebensmittel, sondern mache sie haltbar und genieße sie später.

Aileen von „minzgrün“:

„Back to the roots“ – einfache Gerichte mit frischen, saisonalen und regionalen Zutaten, zum Beispiel mit lila Möhren und grünen Zebratomaten zubereiten. Dabei wird natürlich auf chemische Zusatzstoffe verzichtet. Ein weiterer Trend ist für mich Eingelegtes. So können wir Lebensmittel auch dann essen, wenn sie eigentlich gerade keine Saison haben. Das signalisiert Wertschätzung.

Kerstin von „my cooking love affair“:

Der Do it yourself-Trend ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil meiner Küche geworden. Ein wahrer Super-Trend also, der sich immer weiter verfestigen und somit immer alltäglicher wird. Außerdem werden wir auch im kommenden Jahr viel Spaß auf Street Food Märkten haben – davon bin ich fest überzeugt.

Blogger-Umfrage: Das sind die Food-Trends 2016

Petra von „Holla die Kochfee“:

Es geht auch weiterhin zurück zum Wesentlichen: Mein Blog ist eine Seite für Menschen, die unkompliziert kochen wollen – so wie ich. So sehr ich das Kochen und Essen liebe, das Zusammensitzen am Tisch mit netten Menschen ist mir wesentlich wichtiger als jeglicher Perfektionismus. Auch der Nose-to-Tail-Gedanke wird uns noch einige Zeit begleiten. Darüber freue ich mich persönlich sehr. Denn dieser Ansatz ist mir seit frühester Kindheit vertraut. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass nach den Jahren des Filet-Essens nun auch „exotische“ Teile und Innereien ihren Weg auf die Speisekarten und hoffentlich auch in die heimischen Küchen finden.

Claudia von „Dinner um Acht“ :

Nose-To Tail bleibt nach wie vor ein wichtiger Trend. Denn es braucht seine Zeit, auch jene von der geschmacklichen Vielfalt zu überzeugen, die nicht so Food-affin sind wie meinesgleichen. Wir dürfen nicht aufhören, dafür einzustehen, dass Tiere artgerecht aufgezogen und auch ganzheitlich verarbeitet werden.

Amelie von „kunterbuntweissblau“:

Das Thema Food hat in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft sehr an Relevanz gewonnen. Durch Lebensmittelunverträglichkeiten oder dem Bewusstsein darüber, dass Essen und Bewegung der Schlüssel zu guter Gesundheit sind, informieren sich die Menschen mehr darüber, was sie essen und woher die Lebensmittel kommen. Sogar Discounter versuchen, mit Qualität zu punkten. Trends sind auf jeden Fall: healthy and clean eating, öfter mal vegan und die Neuinterpretation von Klassikern.

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Was wir 2016 endlich zubereiten wollen

 Aileen von „minzgrün“:

Ich hatte im vergangenen Jahr so viele Gurken in meinem Garten, dass ich kaum noch wusste wohin damit. 2016 möchte ich einen Teil meiner Ernte unbedingt in den verschiedensten Varianten einlegen und haltbar machen. Damit ist auch der Winter kulinarisch gerettet.

Petra von „Holla die Kochfee“:

Brotbacken steht bei mir an erster Stelle. Außerdem möchte ich endlich mal Bries zubereiten. Obwohl ich es so liebe, habe ich mich bisher noch nicht an dieses Gericht gewagt. Außerdem hat mich meine Familie endlich so weit bekommen, einen Grill anzuschaffen. Die Nachbarn werden sich freuen!

Liv von „Thank you for eating“:

Passend zum Thema „Perfecting the classics“ werde ich einen ganz besonderen Kuchenklassiker wieder aufleben lassen: den Frankfurter Kranz. An dieses Monument der Kaffeetafelkultur habe ich mich nämlich bisher noch nicht heran getraut. Aber das soll sich bald ändern!

Claudia von „Dinner um Acht“:

Da gibt es ganz sicher nicht nur ein Gericht. Und auch keine Vorsätze, denn wenn ich eines in der Küche nicht kenne, ist das zögerlich sein. Aber zwei Sachen will ich tatsächlich endlich einmal machen: Pastrami, für 20 Leute ein fulminantes Geburtstagmenü und endlich perfektes Sauerkraut machen.

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