Äpfel – das Winterwunderobst der Deutschen

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Über tausend Millionen Kilogramm Äpfel ernteten die Obstbauern 2014 vom Alten Land bis zum Bodensee. Das trifft sich gut, ist der Apfel doch die Lieblingsfrucht der Deutschen. Weil er sich einfach einlagern lässt, ist er als einziges Obst den ganzen Winter hindurch aus regionalem Anbau erhältlich. Aber sind Äpfel tatsächlich so gesund wie ihr Ruf? Und wie kannst Du sie selbst richtig einlagern? Wir haben für Dich Wissenswertes über den Apfel und leckere Rezepte zusammengestellt.

Vitaminbombe aus der Region

Vitamin A, B und C, Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium – über 30 Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält der Apfel und wird damit seinem Ruf als Gesundbrunnen gerecht. Wichtig: Schale mitessen! Sie beinhaltet 70 Prozent der Vitamine sowie weitere wertvolle Stoffe wie Magnesium oder Eisen. Wenn Du einen Apfelbaum im Garten hast, achte darauf, dass die Früchte an der Sonne reifen können. Denn so produzieren sie deutlich mehr Vitamine als an einer schattigen Stelle.

Viele Nährstoffe, wenig Kalorien

Äpfel bestehen zu 85 Prozent aus Wasser und haben je nach Sorte und Größe etwa 60 bis 80 Kilokalorien. Wer auf seine Linie achtet, ist mit dem Apfel auf seinem Speiseplan gut bedient: Er ist fettfrei, enthält nur wenig Natrium und kein Cholesterin. Seine Schale beinhaltet den Ballaststoff Pektin, der die Tätigkeit des Dickdarms anregt und den Cholesterinspiegel absenkt.

Hausmittel aus Omas Zeiten

Nervosität, Heiserkeit, Durchfall – der Apfel kann bei allerlei Krankheiten helfen. Beispielsweise hilft er roh und mit Schale gegessen gegen Durchfall. Bei Heiserkeit empfiehlt es sich, einen gebratenen Apfel mit Honig zu essen. Ein Fruchttee mit ungeschälten Scheiben wirkt beruhigend bei Nervosität. Auch morgendliche Schwangerschaftsübelkeit kann der Apfel abmildern.

Äpfel richtig einlagern

Im Herbst gibt es Äpfel in rauen Mengen und die Frage ist: Wohin damit? Gut, dass sich viele Sorten ohne Weiteres einlagern lassen. So kannst Du den ganzen Winter über von Deinem Vorrat zehren. Besonders viel Ausdauer hat der Rote Boskoop, aber auch viele andere Apfelsorten überstehen den Winter mühelos. Am liebsten mögen es die Früchte kühl und dunkel bei hoher Luftfeuchtigkeit. Starke Sonneneinstrahlung solltest Du dagegen vermeiden, abgesehen von der geringeren Haltbarkeit verringert sich durch Sonne auch der Gehalt an lichtempfindlichen Vitaminen.

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Welcher Apfel für welchen Zweck?

Der Lieblingsapfel der Deutschen ist der Elstar. Er wird hierzulande auch am häufigsten angebaut. Wegen seiner saftigen, feinsäuerlichen Note ist er ein beliebter Apfel für die Zwischenmahlzeit. Er macht sich aber auch gut im Kompott oder Kuchen. Generell eignen sich säuerliche Sorten besonders in süßen Speisen. Neben Elstar zählen zu den säuerlichen Sorten u. a. Gloster, Ingrid Marie und Jonagored. Den ebenfalls säuerlichen Roten Boskoop kannst Du zur Herstellung von Saft, zum Backen oder als Bratapfel verwenden. Umgekehrt sorgen bei deftigen Gerichten gerade die süßen Sorten für eine feine Note. Geeignet sind hierfür Gala, Golden Delicious, Idared oder Jonagold. Der süß-säuerliche Braeburn passt gut in den Obstsalat.

Lieblingsrezepte mit Apfel

Apfel-Streuselkuchen, Apfel-Crumble, Apfel-Muffins – es gibt weitaus mehr Apfelrezepte, als das Jahr Tage hat. Für jede Jahreszeit, für jeden Anlass, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Unsere Empfehlungen:

Wintertraum-Tarte mit karamellisierten Äpfeln
Apfel-Quark-Auflauf
Apfel-Birnen-Crumble mit Ingwer und Limette 
Schokokuchen mit Apfel-Erdnuss-Füllung

 

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