„A bisserl schizophren“: Boom der Backrezepte

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Es ist schon erstaunlich mit uns modernen Menschen: auf der einen Seite wird Low Carb bis zum Extrem getrieben. Auf der anderen bekennen sich immer mehr von uns ganz klar zum Spaß am Backen! Und so explodiert online die Zahl der Backrezepte, die in Foren, Blogs oder Facebook-Gruppen mit anderen geteilt werden. Gebäck ist hip wie lange nicht!

Jeder Trend erzeugt einen Gegentrend – das ist das ganze Geheimnis, das sich hinter der Erfolgswelle von Cupcake, Cronut & Co. verbirgt. Während auf kohlenhydrathaltige Beilagen und Brot zum Käse zunehmend verzichtet wird, gönnt man sich ab und zu – und dann bewusst – auch mal etwas ganz verboten Süßes. Das ist ganz logisch, denn: Je mehr man sich von Ernährungs- und vor allem Diätvorschriften gegängelt fühlt, desto größer der Wunsch, einfach aus- und Regeln zu brechen. Das gilt selbstverständlich auch für mich!

Ich gebe zu: Ich steh auf Gebäck! Einzige Einschränkung: Es muss handwerklich hergestellt sein und aus natürlichen Grundprodukten bestehen. Transfettsäuren, Enzyme aus gentechnisch veränderten Bakterien oder Pilzen oder gar Analog-Käse (allein der Begriff lässt mich erschauern) – darauf kann ich gerne verzichten. Meine besondere Vorliebe gilt selbst gebackenem Brot. Im Grunde ein alter Stiefel, denn es wird seit Menschengedenken gebacken. Doch vielleicht ist es ja gerade das Archaische im Geruch der Röstaromen eines frisch gebackenen Brotlaibs, das meine Urinstinkte wachruft und mir das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

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Fabelhaftes Brot und Kuchen backen kann so einfach sein
wenn man ein paar Tricks auf Lager hat. Zum Beispiel diese:

  • Varianten zum Standard-Weizenmehl Type 405 – einfach mal mit Roggen, Dinkel, Grünkern, Quinoa, Amaranth oder Dal-Linsen backen. Oder mit wiederentdeckten Sorten wie Emmer und Urkorn. Und: experimentieren lohnt sich! So bringen zum Beispiel unterschiedliche Mahlgrade Abwechslung und verändern die Backeigenschaften!
  • Backen mit Dampfzugabe – so wird das Gebäck saftiger, die Kruste knuspriger und alles ist schneller fertig! Professionelle Bäcker und Patissiers arbeiten schon lange mit Dampf. Für Privatbäcker gibt’s den im AEG Kombi-Dampfgarer oder im AEG Dampfbackofen! Wer sich dran gewöhnt hat, will nicht mehr ohne backen!
  • Neue Gewürze verwenden –  zum Beispiel die Gewürzmischung „Mysterium libarius“ mit Vanille, Mädesüß, Kamille, Orange, Koriander, Zitrone, Macis, Zimt, Kardamom, Tonkabohne, Sternanis und Gewürznelke. Pimpt garantiert alle süßen Backwaren. Vor allem solche auf Hefe- oder Mürbteigbasis!
  • Antihaft-beschichtete Backformen – am besten aus Guss, die geben die Hitze besonders gleichmäßig ans Gargut ab!
  • Quark im Teig ersetzenzum Beispiel durch Ziegenfrischkäse. Klingt strange, doch ich versichere: Es schmeckt grandios und gar nicht nach Ziege!

Und wenn’s mal ganz schnell gehen soll und es mir nur auf Textur und Geschmack ankommt, dann werfe ich auch schon mal alle Grundsätze über Bord und backe in der Mikrowelle. Auch wenn ich sonst kein großer Freund dieses Küchengerätes bin, dafür ist sie genial! Der Beweis: mein original Sponge Cake. Höher geht keiner!

>> Hier geht’s zum Rezept für Sponge Cake Tassenkuchen aus der Mikrowelle

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